8 April 2022

Partizipative Finanzierung von Immobilien, eine echte Investitionsalternative in der Schweiz

Die Schweiz gehört zu den Ländern, die zur Entwicklung des Beteiligungsfinanzierung auf globaler Ebene betragen.

Die Hochschule Luzern erstellte 2018 eine Studie in Verbindung mit der Schweiz und dem Markt für Beteiligungsfinanzierung. Nach eigenen Angaben hat das Land durch dieses System mehr als eine halbe Milliarde Franken eingenommen.

So wurde die Schweiz zum grössten europäischen Markt für Crowdfunding, vor Finnland und Deutschland.

Wir beobachten ein starkes Wachstum dieses Finanzierungsmodells.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum  Crowdfunding eine echte Investitionsalternative in der Schweiz ist?

Was ist Crowdfunding für Immobilien?

Die Idee ist einfach. Es geht darum, Geld  bei Investoren zu sammeln. Privatpersonen habe so die Möglichkeit, gemeinsam in Immobilien zu investieren, und profitieren im Gegenzug von den Einnahmen aus der Vermietung. In der Schweiz können Immobilien in verschiedene Miteigentumsanteile aufgeteilt werden. So kann eine Immobilie mehrere Miteigentümer haben.

Das Immobilien-Crowdfunding, die partizipative Finanzierung von Immobilien ist eine Kombination aus zwei Prinzipien:

  • Partizipative Finanzierung
  • Der Rendite-Immobilienerwerb

Die partizipative Finanzierung demokratisiert die Immobilieninvestitionen und erleichtert den Zugang zu den Investoren, die sich dank der Stärke des Kollektivs auf die Verwirklichung ihres Immobilienprojekts konzentrieren können. Darüber hinaus ist die Konjunktur günstig, was Crowdinvesting und Crowdlending begünstigt.

Beim Crowdinvesting geben Mitwirkende einem Unternehmen Geld, um im Gegenzug eine Beteiligung am Unternehmen oder eine Beteiligung an einem Teil des Gewinns zu erhalten.

Beim Crowdlending wird ein Finanzierungsantrag an zahlreiche Kreditgeber gestellt. Im Gegenzug profitieren diese vom Zinszahlung.

Für wen ist Crowdfunding für Immobilien geeignet?

Diese Finanzierungsart richtet sich an Personen, die über Ersparnisse verfügen, aber aufgrund ihrer Überzeugungen der Meinung sind, dass das Investieren in Immobilien nur einer bestimmten Elite vorbehalten ist.

Das Modell bietet dem Investor an, Eigentümer eines Anteils an einem Gebäude oder Grundstück zu sein, in Höhe einer finanziellen Beteiligung. Bei SIPA Crowd Immo , zum Beispiel liegt die Mindestinvestition bei rund CHF 49’000.

Für jede Transaktion gründen wir eine dedizierte Aktiengesellschaft́. Eine begrenzte Anzahl von Investoren erwirbt einen Teil dieser Gesellschaft́. Auf diese Weise werden unsere Kunden zu Aktionären der Gesellschaft́ und damit indirekt zu Miteigentümern des Gebäudes.

Wir kaufen Renditeobjekte und kümmern uns um alle administrativen und rechtlichen Schritte sowie um die Hypothekarbeziehungen im Zusammenhang mit dem Erwerb.

Einmal im Jahr halten wir eine Hauptversammlung ab, nach der wir unseren Kunden eine Dividende im Verhältnis zu ihren Investitionen auszahlen.

Auf diese Weise schaffen wir Werte für unsere Anleger – attraktive und stabile Nettorenditen (zwischen 5 und 7% / Jahr).

Was sind die Vorteile von Crowdfunding für Immobilien?

Die Vorteile der partizipativen Finanzierung von Immobilien in der Schweiz sind zahlreich.

SIPA Crowd Immo bietet ab CHF 49’000 die Möglichkeit, in ein partizipatives Projekt zum Erwerb einer Immobilie zu investieren.

Die FINMA (die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht) verlangt seit dem 1. Januar 2020 von jeder Person, die in der Schweiz eine Immobilie erwerben möchte, dass sie mindestens 20% des Kaufpreises als Eigenkapital einbringt (wovon höchstens die Hälfte aus der zweiten Säule stammen darf). Die Hypothekarschuld muss innerhalb von 15 Jahren auf zwei Drittel des Verkehrswerts der Immobilie sinken. Zusätzlich zu den Eigenmitteln müssen die Erwerbskosten hinzugefügt werden, die von Kanton zu Kanton unterschiedlich sind, und im Kanton Wallis bei 3 % und in der Waadt bei 5 % liegen. Diese Kosten, die mit dem Erwerb verbunden sind, werden direkt vom Käufer bezahlt und sind nicht im Preis der Wohnung enthalten.

Die Banken wenden diese Massnahmen auch auf Eigentumswohnungen (PPE) an, die zur Vermietung bestimmt sind.

Die für den Zugang zu Wohneigentum erforderlichen Beträge sind daher sehr hoch, und es ist leicht zu verstehen, warum sich die Immobilienbeteiligungsfinanzierung als echte Investitionsalternative etabliert hat.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Verschuldungsquote einer Hypothek. Die „Mietlücke“ muss durch das eigene Einkommen gedeckt werden.
Noch einmal Glück gehabt, dass es die partizipative Immobilienfinanzierung gibt.

Verringerung der Risiken

Tatsächlich wird der partizipative Kauf eines Gebäudes die Risiken aufgrund der hohen Anzahl an Investoren verringern.

Ihnen wird eine jährliche Nettorendite garantiert, die je nach Höhe Ihrer Investitionsbeteiligung (und je nach Immobilienprojekt) im Vergleich zu einem herkömmlichen Immobilienkauf mehr oder weniger hoch ausfällt.

Es ist auch eine zunehmende Zahl von Vorschriften rund um Crowdfunding-Plattformen zu beobachten, um die Beitragszahler vor hohen Verlustrisiken zu schützen.

Ausserdem erklären einige Immobilienagenturen, dass sie Immobilien erwerben, die bereits vermietet sind. Auf diese Weise schützen sie sich vor dem Risiko von Mietanfechtungen.

Die Banken empfehlen ebenfalls die Finanzierung über Crowdfunding, da der Kauf einer Wohnung und die anschliessende Vermietung ein grösseres Risiko darstellen kann als der Miteigentumsanteil an einem Renditeobjekt. Ausserdem wird der Gewinnausfall, der durch die Nichtzahlung der Miete eines Mieters entsteht, von allen Miteigentümern aufgefangen.

Aus all diesen Gründen verstehen wir besser, warum die Immobilienfinanzierung in der Schweiz eine echte Investitionsalternative darstellt.

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