Der Schweizer Immobilienpark soll bis 2050 CO2-neutral zu werden (null Treibhausgasemissionen).
Dabei unterstützt das Bundesamt für Energie (BFE) die Immobilienbesitzer mit Hilfe des Bundes, der Kantone und der Gemeinden.
Gegenwärtig wird der Energieaufwand angesichts der hohen Anforderungen, die an die Prüfung des Fuhrparks und die Renovierungsplanung gestellt werden, als beträchtlich angesehen.
Die Netto-Null-Emission wie vom Pariser Abkommen vorgesehen erfordert neu strukturierte Ansätze zur Senkung des Energieverbrauchs. Darüber hinaus müssen Emissionen, die durch die Bereiche Gebäude, Verkehr und Industrie entstehen, reduziert und durch natürliche und künstliche Speicher, sogenannte Kohlenstoffsenken, ausgeglichen werden.
Im Jahr 2022 gab das BAFU an, dass die Schweiz 3,5 Millionen Tonnen weniger CO2 ausgestossen hatte als im Vorjahr. Sie waren vor allem im Baugewerbe zurückgegangen.
Hausbesitzer werden dazu veranlasst, ESG-Kriterien einhalten und sich von alten Gebäuden aus den 1960er bis 1990er Jahren zu trennen, das zu guten Energiekennzahlen führt.
Zwar werden in der Schweiz weiterhin Gebäude gehandelt, welche energetisch saniert werden müssen, dabei erhöht sich jedoch der Anschaffungswert für Investoren.
Entwicklung der Treibhausgasemissionen der Schweiz seit 1990
Der Schweizer Gebäudebestand verbraucht 40% der Endenergie, die an den Verbraucher geliefert wird, wobei 70% davon auf fossile Heizsysteme zurückzuführen sind.
Die vom Bund angestrebte CO2-Null-Emission bis 2050 bedeutet, dass die gesamte Energie, die zum Heizen und Kühlen von Haushalten, Unternehmen, öffentlichen Gebäuden und der Industrie benötigt wird, vollständig aus erneuerbaren Energiequellen stammt und CO2-neutral ist.
Quelle: Bundesamt für Umwelt (BAFU)
Die Trendkurve des Gebäudesektors zeigt uns, dass die unternommenen Anstrengungen zusätzliche Aufmerksamkeit erfordern, um die Zielen des Bundes zu erreichen.
Dazu wird der Energierichtplan (PDE) wurde am 2. Dezember 2020 vom Staatsrat verabschiedet um:
- den Energieverbrauch zu senken
- die Versorgung mit lokalen Energieressourcen zu optimieren
So trägt diese Massnahme dazu bei, die Energiewende im Gebäudebestand sowohl quantitativ als auch qualitativ zu beschleunigen, und reduziert den Energieverbrauch pro m² Wohnfläche.
Darüber hinaus sieht das Gesetz Zwischenziele bis 2050 für Hausbesitzer vor, wonach die Anschaffung von Holzheizungen oder Wärmepumpen bevorzugt wird sowie Investitionen in die Isolierung. Dabei wird ein Wärmeaufwandsindex (WAI) zugrunde gelegt.
Quelle: Ge.ch / Kantonales Amt für Energie (KAEF)
Auswirkungen auf den Wert und die Rentabilität von Immobilien
Für Immobilienbesitzer sind Investitionen in Heizsysteme eine gute Entscheidung, da Investoren bereit sind, für nachhaltigere Immobilien einen höheren Preis zu bezahlen.
Die Rendite ist bei einem Gebäude mit Wärmepumpe niedriger als bei einem Gebäude, das mit fossilen Brennstoffen beheizt wird. Ausserdem zahlt der Investor für eine mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizung mehr als für eine nachhaltige Heizung.
Dies ist auf die Bedeutung der
ESG-Taxonomie zurückzuführen, bei der die Anleger niedrigere, dafür aber nachhaltigere Anfangsrenditen in Kauf nehmen.
Zweitens ist es einfacher, ein Renditeobjekten ohne CO2-Emissionen zu finanzieren. Fossile Energiequellen können ein Risiko für unwiederbringliche Vermögenswerte darstellen und hohe Kosten verursachen.
Schliesslich ist das Risiko bei der Vermietung von nachhaltigen Gebäuden geringer, da sich die Unsicherheiten in Bezug auf die Entwicklung von Vorschriften weniger auf den Cashflow auswirken.
Historisches Abkommen zur energetischen Gebäudesanierung
Der 21. März 2024 läutet das Ende eines historischen, vom Grossen Rat einstimmig bestätigten Abkommens über die energetische Gebäudesanierung ein.
Diese Vereinbarung sieht Folgendes vor:
- das System zur kantonalen Messung der Wärmeausgaben (IDC) beizubehalten
- CHF 500 Millionen der kantonalen Subventionen auf private Eigentümer (70%), Gemeinden und öffentliche Einrichtungen (30%) zu verteilen
- zusätzlich zu den bestehenden Krediten sollen bundesweite Subventionen in Höhe von 50 Millionen Schweizer Franken gewährt werden, und zwar über einen längeren Zeitraum
- Überbrückungskredite und Bürgschaften für Hausbesitzer anbieten, die nicht für Bankhypotheken in Frage kommen und nicht in der Lage sind die Renovierung ihrer Gebäude finanzieren.
- keine zusätzlichen Mietsteigerungen aufgrund der Gewährung von Subventionen durch das Energiegesetz.
- den Eigentümern von Villen und kleinen Gebäuden mit weniger als fünf Wohneinheiten eine zusätzliche Frist von drei Jahren einräumen.
Erreichen von Null-Emissionen von Treibhausgasen von Schweizer Immobilien ist eine grundlegende Herausforderung für die Weiterentwicklung unserer Branche.
Die Stärkung finanzieller Massnahmen, wie Zuschüsse und Überbrückungskredite, ist entscheidend, um Hausbesitzer dazu ermutigen, in die energetische Sanierung ihrer Gebäude zu investieren und die Bevölkerung für den Energiewandel zu sensibilisieren.
Wir empfehlen Ihnen jedoch, die Trends im Auge zu behalten, da Renditeimmobilien in der Schweiz stark nachgefragt werden :
- niedrige Anleiherenditen und hohe Risiken
- Liquiditätsüberfluss nach Schweizer Kantonen
- Mangel an zuverlässigen Anlagealternativen
SIPA Crowd Immo war noch nie so präsent auf der Bühne des partizipativen Investierens für institutionelle und private Anleger. Dies trotz der unterschiedlichen Attraktivität von Immobilien in den verschiedenen Schweizer Kantonen.
Man muss sagen, dass die Gründe dafür unterschiedlich sind:
- Zugänglichkeit der Infrastruktur,
- wirtschaftliche Dynamik, Beschäftigungswachstum,
- Nachfrage nach Wohnraum.
Genf hat beispielsweise niedrige Bruttorenditen bei anhaltender Nachfrage, und im Gegensatz dazu sind die Raten in Neuenburg und im Jura höher.
Die hohen Ansprüche der Investoren sind vor allem auf regionale Ungleichgewichte und eine kontinuierlich hohe Leerstandsrate zurückzuführen.
—
Zwei Elemente, auf die SIPA Crowd Immo mit seinem Konzept des partizipativen Aktienbesitzes perfekt reagiert.
Möchten Sie mehr zu erfahren? Tragen Sie sich in unsere Prioritätsliste ein, um exklusiv über die neuesten Entwicklungen informiert zu werden.
Suche